Cartagena, Karibikflair mit Festung und Flaniermeile – Serie: Rund um Südamerika (Teil 4/37)

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Ein Blick auf die Hafenstadt Cartagena in Kolumbien. Quelle: Pixabay, Foto: neufal54, BU: Stefan Pribnow

Cartagena, Kolumbien (MaDeRe). Nach einem Tag Erholung auf See wartet am nächsten Tag Cartagena in Kolumbien. Cartagena, eine der schönsten Städte Südamerikas, wurde im Jahre 1533 von den Spaniern strategisch günstig auf einer Halbinsel gegründet. Aufgrund regelmäßiger Piratenplünderungen wurde sie mit schweren Wehr- und Befestigungsanlagen versehen. Schnell entwickelte sich die Stadt zum spanischen Militärstützpunkt und wichtigen Ausfuhrhafen für das kolumbianische Hinterland. Sehenswert: die gut erhaltenen Festung San Felipe de Barajas, die größte und eindrucksvollste ihrer Art auf dem südamerikanischen Kontinent und von der UNESCO unter Schutz gestellt. Nur ein Spaziergang durch die malerischen kopfsteingepflasterten Gassen der Altstadt, in denen sich Kolonialbauten, Kirchen, Paläste und belebte Plätze aneinander reihen, bringt einem diese Schönheiten nahe.

Das Castillo San Felipe de Barajas in Cartagena, Kolumbien. Quelle: Pixabay, Foto: GRAPHICAL BRAIN, BU: Stefan Pribnow

Die imposante Stadtmauer Cartagenas, der frühere Schutzwall mit den großen Wehranlagen, in einigen Abschnitten fast 20 m breit dient den Bewohnern heute als Flaniermeile und Ort des Entspannens mit Blick auf Karibik und Altstadt.

Tipps Cartagena

Inquisitionspalast mit dem historischen Museum: Der Inquisitionspalast, ein sehr schönes Gebäude im Barockstil, beherbergt heute ein historisches und archäologisches Museum, welches über die spanische Stadtherrschaft während des Mittelalters informiert. Der Palast befindet sich am Plaza de Bolivar.

Kloster La Popa: Das Convento de la Popa ist ein Kloster und befindet sich auf einem Stadtberg. Von dort oben aus hat man eine wunderbare Sicht über die ganze Stadt.

Souvenirs: Kunstgewerbe-, Baumwoll-, Woll- und Lederartikel, Wolldecken, Ruanas, Reisetaschen, Hüte, Kaffee, Hängematten, Smaragde