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Tagelang am Strand und die Nächte in den Dünen auf Norderney – Der Zeltplatz der Jugendherberge Norderney

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Ein Blick auf den beinahe menschenleerer Zeltplatz der Jugendherberge Norderney Dünensender mitten im Hochsommer 2018. © 2018, Münzenberg Medien, Foto/BU: Stefan Pribnow
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Norderney, Deutschland (MaDeRe). Mehr Natur pur geht kaum. Jedenfalls nicht auf der Nordseeinsel Norderney, wenn man zelten möchten. Dass dürfen im Grunde genommen alle und zwar:

Günstig …

Bei den Einzelreisenden zahlen Kinder ab sechs, Jugendliche und Erwachsene bis 26 in diesem Jahr 25 Euro, Ältere mit 29,50 Euro etwas mehr. Familien werden quasi gefördert. Für Kleinkinder zwischen drei und fünf sind 19 Euro zu zahlen und alle anderen ab dem sechsten Lebensjahr und also auch Erwachsene sind mit 25 Euro dabei.

Blick in die Dünen auf Norderney, in denen der Zeltplatz der DJH liegt. © 2018, Münzenberg Medien, Foto/BU: Stefan Pribnow

Und diese Preise gelten nicht nur für die Übernachtung auf dem Zeltplatz, sondern auch für die Vollpension. Dank der Kombination des Jugendzeltplatzes mit der Jugendherberge auf der anderen Seite einer zweispurigen Inselstraße, die sich vom Hafen, wo die Fähren anlegen, über den Ort, den Dünensender, den Golfplatz, den Flughafen, den historischen Leuchtturm bis zum Parkplatz Ostheller zieht, bieten sich beinahe unbegrenzte Möglichkeiten, die Annehmlichkeiten bieten.

… und gut

Während die Jugendherberge sich in einem kleinen lichten Wäldchen und also im Grünen zu verstecken scheint liegt, wo man sich auch hölzernen Bänken und Liegen von den Mühen mitten im Hochsommer an einem schattigen Plätzchen erholen kann, liegt der Zeltplatz nicht nur nach oben offen in den Dünen, sondern mehr oder weniger in der Mitte der langgestreckten Insel, ungefähr auf Höhe der Weißen Düne, auf jeden Fall mitten in der Natur, auch wenn mal Bässe aus Lautsprecherboxen und Krachmacher-Kinder mehr oder weniger von Kultur und Zivilisation zeugen. Wer länger bleibt, der kommt garantiert in den Genuss von Gästen, die Gitarre spielen können und andere Instrumente.

In diesem kleinen Wäldchen dürfen die Camper nich nur morgens und abends essen, sondern bekommen auch noch Kaffee, Eis und anderes mehr. © 2018, Münzenberg Medien, Foto/BU: Stefan Pribnow

Speis und Trank

Wer nur kurz bleibt, der kommt auf jeden Fall in den Genuss der guten Küche der Jugendherberge, die allen Leute vom Zeltplatz Vollverpflegung anbietet. Das fängt mit einem ordentlichen und kräftigenden Frühstücksbuffet an. Für die Mittagszeit darf sich jeder ein Paket für ein Picknick zusammenstellen. Abends wird ein heißes Buffet geboten.

Einmal in der Woche ist Vegetarier-Tag. Wem das zu wenig ist, der lässt auch sonst alles Fleischige weg und wem das zu viel ist, der geht auswärts essen, beispielsweise in der Stadt, die wie die Insel Norderney heißt, in der Fisch, aber kein fangfrischer, fette Fritten bis hin zu Fine Dining geboten wird.

Der Zeltplatz

ist gefühlt groß und weiträumig, vor allem dann, wenn wenig Zelte aufgebaut sind. Er bietet laut Jugendherge Platz für bis zu 400 Personen und ist mit einem modernen Sanitärgebäude ausgestattet, dass einen sauberen Eindruck macht. Zelte müssen in der Regel mitgebracht und selber auf- und wieder abgebaut werden. Ausnahmen bitte an der Rezeption der Jugendherberge erfragen.

Ein Bick auf den Zeltplatz der Jugendherberge Norderney Dünensender. © DJH Norderney

Dort weist man gerne am Telefon, per E-Mail und auch vis-à-vis darauf hin, dass alle Gäste „am feinen Sandstrand“, der so lang ist wie die Insel, buddeln sowie Sonne und See genießen dürfen. Dass auch Sportler „mitten zwischen den Dünen beste Bedingungen“ finden würden, „um sich zu verausgaben“, darauf wird ebenso hingewiesen wie auf Wassersport, darunter Kanu- und Kajakfahren, Surfen und Segeln.

Auf dem Zeltplatz darf gebolzt werden und Tischtennis kann an der Jugendherberge gespielt werden. Beachvolleyball bietet sich bestens an und vieles andere mehr am Meer. Nicht weit entfernt befindet sich ein Golfplatz. Spazierengehen und Wandern, Radfahren und Reiten sind auch auf Norderney möglich.

Tagelang am Strand von Norderney, da dürfen Natur und maritime Kultur nicht zu kurz kommen. Ein Ausflug zum Leuchtturm lohnt wie ein Besuch des Nationalpark-Hauses Watt-Welten mit einer Wattwanderung.

„Dem Alltag einfach mal den Rücken“ kehren, Muscheln sammeln und neue Eindrücke, wie es auf der Heimatseite der Jugendherberge Norderney Dünensender heißt, und „nebenbei … Ruhe“ finden, das ist auch schon eine Reise wert. Zudem nachts in den Dünen liegen, unter dem Sternenhimmel schlafen und frische Seeluft atmen. Das tut gut.

Zeltplatz der Jugendherberge Norderney Dünensender

Am Dünensender 3, 26548 Norderney

Kontakt: Telefon: 04932 2574

Heimatseite im Weltnetz: https://norderney-duene-zelt.jugendherberge.de/jugendherbergen/norderney-duenensender-588/portraet/zeltplatz/

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