Im „Top-end-Express“ in neun Tagen 8.000 Kilometer durch das Outback – Serie: Durch Australien an Bord von Super-Trucks (Teil 1/10)

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Dr. Peer Schmidt-Walther (rechts) mit einem Kolllegen (links). © Foto/BU: Dr. Peer Schmidt-Walther, Aufnahme: Australien 1988

Rockhampton, Australien (MaDeRe). In Australien gehen die Uhren anders – und für Trucker ganz besonders. Die hierzulande oft geschmähten „Brummis“ halten das riesige Land am Leben, denn ein dichtes Eisenbahnnetz gibt es Down Under nicht. Dafür ist die Bevölkerungsdichte viel zu gering. Im Land der Kängurus und Koalas gewinnt das Trucker-Dasein damit eine ganz neue Dimension. Fahrleistungen von rund 40.000 Kilometern sind dort (fast) normal – im Monat wohlgemerkt.

Der Autor war früher selbst Fernfahrer und mit seinen australischen Truck-Kollegen auf Achse. Er rauschte am Steuer von bis zu 650 PS starken und 55 Meter langen Lastzügen der Marken Mercedes-Benz, Mack, Kenworth, Western Star und Scania quer durch das Outback, saß in Roadhouses, den australischen Fernfahrerkneipen, und hörte den Truckys zu, wenn sie von ihren Erlebnissen erzählten.