Hinauf in die Hauptstadt Santiago de Chile – Serie: Rund um Südamerika (Teil 15/37)

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Alt- und Neubauten in Santiago de Chile. Quelle: Pixabay, Foto: Simon Steinberger, BU: Stefan Pribnow

Santiago de Chile, Chile (MaDeRe). 15. Tag, Hauptstadttag. Von Valpareiso dauert die Busfahrt durch fruchtbares Hügelland mit Wäldern, Weiden und Äckern von der Pazifikküste hinauf ins Hochland rund drei Stunden.

Eine Überraschung am Wegesrand: zahlreiche Weinberge und -güter. Chablis und Burgunder lassen grüßen.

Die Fahrt führt vorbei am Lago Peñuelas mit dem Reserva Nacional Lago Peñuelas, über die chilenischen Küstenkordillere bis in ein von schneebedeckten Andengipfeln umgebenes Tal, in dem die größte Stadt Chiles liegt. In Stadtlandschaft leben zwischen fünf und sechs Millionen Menschen, mit den umliegenden Orten sind es in der Región Metropolitana weit über 7 Millionen. Tendenz: steigend auf 8 Millionen.

Im Zentrum von Santiago, das 1541 gegründet wurde und quadratisch-praktisch wirkt, mit Regierungsviertel leben jedoch nur rund 200.000 Menschen. Von oben sieht es aus, als würde die Metropole mit vielen hohen Häusern, ja, Hochhäuser und sogar Wolkenkratzern, nicht nur in die Höhe wachsen, sondern bis zu den Bergen wuchern. Dennoch gibt es grüne Stadtviertel, die man durch den Smog erkennen kann.

Ein Blick auf Santiago de Chile. Quelle: Pixabay, Foto: Horst Engelmann, BU: Stefan Pribnow

Nicht nur die Luftverschmutzung ist schlimm, auch die Wasserverschmutzung ist es.

Ein Tag im Getümmel der 600 Meter hoch gelegenen Andenstadt Santiago de Chile liegt vor den Gästen der Delphin Voyager. Beeindruckende Kulisse: schneebedeckte Fünftausender.

Tipps für Santiago

Museen: Wenigstens eines der vielen Musen besuchen wie das Museo Histórico Nacional (Geschichtsmuseum), das Museo Nacional de Bellas Artes (Nationalmuseum der schönen Künste), das Museo de Artes Visuales (Museum der bildenden Künste), das Museo de la Solidaridad, Salvador Allende und das Museo Chileno de Arte Precolombino (Chilenisches Museum für präkolumbische Kunst) und das Museo de la Memoria y los Derechos Humanos, das dem Gedenken an die Opfer der Militärdiktatur unter Pinochet dient.

Metro: Auch eine Fahrt mit der U-Bahn ist ein kulturelles Ereignis. Vor allem die U-Bahn-Station „Universidad de Chile“ mit einem großflächiges Wandgemälde von Mario Toral über die chilenische Geschichte beeindruckt oder die Station „La Moneda“.

Speisen auf Reisen: In Santiago unbedingt Empenads und Humitas kosten.