Ein Paradies am Nordpolargebiet – Annotation zum Buch „Im Hohen Norden unterwegs“ von Thomas Lange

28
"Im Hohen Norden unterwegs" von Thomas Lange. © R. G. Fischer

Berlin, Deutschland (MaDeRe). „Wer einmal hier war, der kommt immer wieder zurück“. So lautet der erste Satz in diesem Bildband. Autor Dr. Thomas Lange zitiert den Buschflieger aus Alaska, der sich genau wie er in den Hohen Norden verliebt hat.

Natürlich stellt er sich auch die Frage nach dem Warum dieser faszinierenden Magie. Aber er konstatiert nur, dass „eine Antwort auf diese Frage zu geben, nicht einfach ist“. Das 255-Seiten-Werk soll, so Lange, mit seinen 13 regionalen Kapiteln (Alaska, Northwest Territories, Baffin Island, Grönland, Island, Nordschweden, Lappland, Karelien, Spitzbergen, Wrangel), die rings um das Nordpolargebiet gruppiert sind, eine Antwort liefern. Es sei für ihn eine Herausforderung gewesen, sich dem zu nähern. Wobei er in erster Linie seine vielen phantastischen Fotos sprechen lässt, deren einzelne Kapitel lediglich durch kurze erklärende Texte eingeleitet werden.

Das Besondere des Hohen Nordens werde beherrscht von einem „Noch“, „weil er eines der durch den Klimawandel am meisten bedrohten Paradiese“ ist.

Der Rezensent, ebenfalls ein erfahrener Arktis-Reisender, kann das nur aus eigener Anschauung bekräftigen. Umso wertvoller ist dieses Buch, das den Ist-Zustand für die Nachwelt eindrucksvoll festhält.

Bibliographische Angaben

Thomas Lange, Im Hohen Horden unterwegs, Abenteuer, Begegnungen und magische Momente, 256 Seiten, durchgehend farbig mit vielen Fotografien, Bindung: fester Einband, Format: 303 x 236 mm, Verlag: R. G. Fischer, 1. Auflage, ISBN: 978-3-8301-1883-1, Preis: 44,95 EUR (Deutschland)

Vorheriger ArtikelDie spannende Jagd nach dem Polarlicht – Auf der „Vasco da Gama“ in die norwegischen Fjorde
Nächster ArtikelEin Kajakführer mit 30 Zielen – Annotation zum Bildband „The World of Kayak“ von Norbert Blank und Olaf Obsommer