Schwarzwaldmädel mit Bollenhüten – Serie: Der Hochschwarzwald (Teil 7/9)

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Puppe eines Schwarzwaldmädels mit Bollenhut. © Foto/BU: Dr. Bernd Kregel, Aufnahme: Hochschwarzwald, 30.0i.2012

Hochschwarzwald, Deutschland (MaDeRe). Alle Wege jedoch im „Naturpark Südschwarzwald“, der die gesamte südliche Hälfte des Schwarzwaldes umfasst, führen wie mit magnetischer Anziehungskraft irgendwann in das Städtchen Titisee. Hier gibt es alles, was das Herz begehrt: vom geräucherten Schwarzwaldschinken bis hin zu Puppen von Schwarzwaldmädeln mit ihren dekorativen Bollenhüten. Allein entlang der Seestraße sind viele Besucher anzutreffen, die nicht genau zu wissen scheinen, ob sie sich mehr für die Reize des malerisch gelegenen Titisees oder eher für die in den Schaufenstern ausgelegten Schwarzwaldprodukte entscheiden sollen.

Wandmalerei mit Marie-Antoinette. © Foto/BU: Dr. Bernd Kregel, Aufnahme: Hochschwarzwald, 1.10.2012

Da erscheint die Frage angebracht, wie sich denn Marie Antoinette heute verhalten würde, wenn sie ihre Reise in Richtung Hinterzarten noch einmal wiederholen könnte. Sicherlich würde sie vor der alten Poststation von damals eine etwas längere Pause einlegen, um sich zunächst die stilvoll herausgeputzten Gebäude anzuschauen. Sodann ginge sie ein paar Schritte hinüber zum neuen „Café Diva“, um sich dort im gediegenen Ambiente der „Belle Epoque“ ein Stückchen Schwarzwälder Torte servieren zu lassen.