Christine Liew, Isa Ducke und Natascha Thoma über Land und Leute auf Inseln im Pazifik – Annotation zum Japan-Reiseführer aus dem Trescher-Verlag

Reiseführer "Japan" von Christine Liew, Isa Ducke und Natasche Thoma. © Trescher-Verlag

Berlin, Deutschland (MaDeRe). Der Reieführer „Japan“ von Christine Liew, Isa Ducke und Natascha Thoma „mit Tokyo, Kyoto, Fuji, Hokkaido und Okinawa“ ist eine guter und liegt in mittlerweile fünfter, aktualisierter Auflage 2023 vor. Auf 512 Seiten werden 300 Fotografien, 50 Stadtpläne und Übersichtskarten präsentiert. Die Autoren bieten jede Menge Wissenswertes und für Anfänger unter den Wissensmehrer zum Inselstaat im Pazifik immer wieder Neues in Geographie und Geschichte, Politik und Wirtschaft, Kunst und Kultur.

Allerdings behandeln die Autoren weniger die ökonomische Basis als vielmehr den kulturellen Überbau, darunter das, was unter die Rubrik Reichtum und Religion gehört, aber von den Verdummten dieser Erde nur unter Religion abgehandelt wird, in diesem Fall Shinto, Buddhismus, Konfuzianismus und Christentum. Die japanische Küche oder das, was dafür gehalten wird, kommt für meinen Geschmack zu kurz, dafür gerät der Verkehr aus den Fugen, obwohl ein Reisender – richtig – vor allem reist.

Hinweise auf das, was zu tun ist, „wenn die Erde wackelt“ fehlen nicht im Japan-Reiseführer aus dem Trescher-Verlag. Und auch das ist gut so.

Bibliographische Angaben

Christine Liew, Isa Ducke und Natascha Thoma, Japan, mit Tokyo, Kyoto, Fuji, Hokkaido und Okinawa, Reiseführer, 512 Seiten, 300 Fotografien, 50 Stadtpläne und Übersichtskarten, Klappkarten, Bindung: Taschenbuch, Verlag: Trescher, Berlin, fünfte, aktualisierte Auflage 2023, ISBN: 978-3-89794-660-6, Preis: 24,95 EUR (Deutschland)

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