Alle Jahre wieder oder 50 Jahre Telluride-Filmfestival

Telluride während des Film Festivals © Visit Telluride

Telluride, Colorado, VSA (MaDeRe). Alle Jahre wieder seit 1974 finden im Telluride genannten Dorf im VS-Bundesstaat Colorado, einem viereckiger Mountain State irgendwo im Nirgendwo am Rand der Rocky Mountains, ein Filmfestival statt. Das haben die Einwohner James Card, einem Filmrestraurantor, der von 1915 bis 200 lebte, zu verdanken. Der soll 1973 das renovierte Sheridan Opera House in Telluride besichtigt und anschließen Bill und Stella Pence sowie Tom Luddy zur Umsetzung der ersten Veranstaltung überzeugt haben.

An jedem Labor Day-Wochenende, welches dieses Jahr vom 1. bis 4. September 20023 stattfinden soll, würden laut einer Pressemitteilung des Colorado Tourism Office c/o Get It Across GmbH & Co. KG vom 4.4.2023 „leidenschaftliche Filmfans aus aller Welt in den historischen Bergort“ schwärmen, „um für vier Tage in die Welt des Kinos einzutauchen“. Weiter heißt es, daß „oscarprämierte Filme wie Slumdog Millionär, Die Rede des Königs, 12 Years a Slave und Moonlight … ihre Nordamerika-Premiere in Telluride“ gehabt hätten. Weil „das Programm … erst zu Beginn des Festivals bekannt gegeben“ werde, müssen sich alle mehr oder weniger überraschen lassen, doch „Filmkenner, Fans und Kritiker“ würden „wissen, dass es sich lohnt“, das Telluride-Filmfestival.

Und wie sich das lohnt: „Preise für die Festivalpässe beginnen bei 390 USD. Wer keinen Pass mehr ergattert, kann sich auf eine Warteliste setzen lassen.“ Hinzu kommen noch die Kosten für Unterkunft und Verpflegung und so weiter und so fort. Das Telluride-Filmfestival ist längst zu einem Vergnügen für diejenigen geworden, die sich das leisten können, wollen und dürfen.

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