Berlin, Deutschland (MaDeRe). Die „Gebrauchsanweisung für Tansania“ von Monika Czernin ist vor allem ein lesenswertes und literarisches Werk, das sich zum Lesen eignen, nicht zum Blättern zu den Kapiteln über den Kilimandscharo und den Tanganjikasee, die Serengeti und Sansibar.
Für ihre Recherche reiste Monika Czernin durch das Land im Osten von Afrika, das auch Kultur bietet, aber vor allem Natur und in dieser, wie beispielsweise dem Serengeti genannten Nationalpark, die großen Fünf, nämlich Elefanten, Löwen, Leoparden, Büffel und Nashörner. Viel Freiraum bietet das Land Tanganjika mit der Insel Sansibar diesen und anderen Tieren, während die Vereinigte Republik Tansania vor allem Sprüche wie „Freiheit und Einheit“ bietet.
Die Autorin zählt nicht auf, sondern erzählt von Land und Leuten. Beispielsweise begegnete sich im Nationalpark der berühmten Schimpansen-Forscherin Jane Goodall, die von ihrem Kampf gegen die Wilderei berichtete. Monika Czernin schrieb auch über die Auswirkungen des Klimawandels und die Folgen der deutschen Kolonialherrschaft, die allerdings nur wenige Jahre dauerte. Andere, Araber und Engländer und so weiter herrschten viel länger.
Doch nicht nur diese Gesinnung in der Gegend muß sein, sondern auch die von Kaffee-Kooperativen und Solar-Gründungen. Nennen wir die Autorin eine engagierte Erzählerin, die mit Helena, Anne, Jean und Thomas durch Tansania reiste und den Zauber der Natur und Kultur einfing.
Bibliographische Angaben:
Monika Czernin, Gebrauchsanweisung für Tansania, 224 Seiten, Sprache: Deutsch, Format: 11,8cm x 19,5cm, Bindung: Taschenbuch mit Klappen, Verlag: Piper Verlag GmbH, München, 1. Auflage, 30.3.2023, ISBN: 978-3-492-27748-8, Preis: 17 EUR (Deutschland), auch als E-Buch, ISBN: 978-3-492-60321-8, für 13,99 EUR erhältlich
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