Einreisen nach England zu den Höhepunkten „eines faszinierenden Landes“ – „Das England-Buch“ aus dem Kunth-Verlag

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"Das England-Buch" aus dem Kunth-Verlag. © Kunth

Berlin, Deutschland (MaDeRe). Nach Ende des Lockdown im Vereinigten Königreich am 1. Dezember 2020 sind „sollten weiterhin keine Reisen zu touristischen Zwecken unternommen werden“, teilt das Auswärtige Amt in Berlin mit. „Sollte sich eine Stadt oder Region in Stufe 3 des wieder eingeführten Stufensystems befinden sind diese verboten. Hotels in dieser Stufe bleiben nur für Gäste in essentieller Funktion geöffnet.“

Verboten sind Einreisen ins VK aber nicht, verpflichtend jedoch die elektronische Anmeldung vor einer Einreise. Mehr über Einreisen nach England im „Guidance – Local restriction tiers: what you need to know„. Mehr über England als Reiseland in „Das England-Buch“ aus dem Kunth-Verlag. Über manche herausragende Orte der Kultur und Natur in England haben wir im MaDeRe – Magazin des Reisens bereits berichtet. Viele weitere werden folgen. Dabei sollen auch Geschichte und Geschichten eine Rolle spielen, so wie Römer, Kelten und Normannen, aber auch und insbesondere Germanen wie Sachsen und Angeln.

Zu England wird längst das eroberte, das annektierte und umvolkte Cornwall, auch Kornwall, Cornwales und Cornwallis genannt, von den Ureinwohnern Kernow geheißen, gezählt, und immer noch London, das eine mächtig gewaltige Migrantenmetropole ist. Leider wird in diesem „England-Buch“ auch „Wales“, wie die englischen Besatzer sagen, und also Cymru abgehandelt, was eine politische Frechheit ist. Wenn auch nicht mehr in Kernow, so wehren sich doch noch in Cymru Einheimische gegen die Umvolkung und Einverleibung. Gleiches gilt für Scotland (Deutsch: „Schottland“), wie die englischen Besatzer zu Alba sagen.

Konzentrieren wir uns auf England, müssen wir die ausgewählten Fotografien mit ihren nicht belanglosen Beschriftungen, sondern informativen Hinweisen loben, aber ein Geheimtipp ist England nie gewesen, höchsten für die Dummen. England ist auch nicht die Wiege der neuzeitlichen Demokratie, aber lassen wir diesen und weitere Fehltritte der Autoren, die nur von der Schönheit der Bilder ablenken. In einem Bildband erwartet man schöne Bilder. Das ist gelungen. Der Rest (weit) weniger.

Bibliographische Angaben

Das England-Buch, Highlights eines faszinierenden Landes, Bildband, 400 Seiten, 662 Abbildungen, Sprache: Deutsch, Format: 29,5 x 23,1 cm, gebunden, mit Schutzumschlag, Verlag: Kunth, München, 2018, ISBN: 978-3-95504-426-8, Preise: 34,95 EUR (Deutschland), 36 EUR (Österreich) und 47,90 SFr