Start Asien Raus nach Ras Al Khaimah, einem Emirat mit Sonne, Sand und See

Raus nach Ras Al Khaimah, einem Emirat mit Sonne, Sand und See

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Wüstenschiffe. Quelle: Pixabay

Ras al Khaimah, Vereinigte Arabische Emirate (MaDeRe). Aurora, die römische Göttin der Morgenröte, lächelt uns beim frühen, erstmaligen, 6-stündigen Direktflug vom Luxemburger Flughafen mit einer Luxair Boing 737 in ihre Heimat, dem Morgenland, zu. (Luxair ist die einzige Airline, die auch für Deutsche einen Direktflug nach Ras al Khaimah (RAK) anbietet, ohne Umweg über Dubai mit 2-stündiger Busfahrt nach RAK!) Schon um 10 Uhr wird das Mittagessen als warmes Frühstück serviert (Omelette mit Würstchen, Broccoli, Crémant, Croissants, Petits Pains, Butter, Ananas), denn auf der Arabischen Halbinsel ist es bei 2 Stunden Zeitverschiebung bereits 12 Uhr. Wir fliegen über Osteuropa, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Bulgarien mit schwarzem Meer, wo ein Flugzeug das andere mit seinen Kondenzstreifen jagt. Nach der Türkei (Istanbul), dem Norden der Türkei folgen die kargen, trockenen, von Hügelketten durchzogenen Landschaften des Irak, Mossul, Bagdad – von oben diese von Armut und Krieg „gebeutelten“ Landstriche mit eigenen Augen zu sehen, macht betroffen!
Wir überfliegen den arabischen/persischen Golf – ein Containerlastschiff folgt dem anderen wie die braven Entlein in der Reihe – voll des „guten“ Rohöls, welches hauptsächlich im Meer gewonnen wird, wie uns später der Fremdenführer erklären wird.

Ein Sabeltanz-Empfang am Flughafen Ras Al Khaimah, VAE. © Luxair

Am Flughafen Ras al Khaimah (arab. Spitze des Zeltes), wie die gleichnamige Hauptstadt des Emirates heißt, begrüßt uns ein äußerst freundliches Empfangskomitee, dabei eine Gruppe Säbeltänzer in emiratisch-traditionellem, weißen, bodenlangen Männergewand Kandora oder Dishdasha genannt mit weißem Kopftuch, Ghutra und einem schwarzen Band (Agal). RAK liegt an der Meeresenge von Hormus am persischen Golf – arabischer Golf, korrigiert uns unser Fremdenführer!
In einer kurzen Busfahrt geht es weiter zum Al Marjan Island (Koralleninsel), eine künstlich aufgeschüttete Inselgruppe. Diese wurde extra geschaffen, um mehr Küsten- und Strandfläche für die Touristen und Emirati zu schaffen. Ras Al Khaimah ist eines der ärmeren Emirate, wo kaum Öl gefördert wird, wie uns der Fremdenführer später erklären wird, vom ölreichsten Emirat Abu Dhabi seit der Vereinigung der sieben Emirate unterstützt. Auf dieser Insel wurden mehrere luxuriöse fünf Sterne Hotel- und Ressortanlagen geschaffen (zum Preis von 4 Sterne Hotels!) von renommierten Hotelketten wie Hilton, Waldorf Astoria u.a. Emirati und europäische Arbeiter aus Dubai verbringen hier auch Entspannungszeiten. In Dubai sind die Hotels, insbesondere in Strandnähe mehr als doppelt so teuer wie in RAK, die am Strand sind fünf Mal so teuer, wie die weiter entfernten, so unser Fremdenführer.

Ein Blick auf das Double Tree by Hilton-Hotel in Ras Al Khaimah, VAE. © Luxair

Wir wohnen im familienfreundlichen Ressort „DoubleTree by Hilton Resort & Spa“, welches Luxair-Tours ab Februar 2019 als Winterfluchtdestination anbieten wird – mit allem Komfort und nicht nur für Kinder ein Paradies! Ägypten, Türkei und andere Destinationen haben aufgrund der politischen Entwicklungen der letzten Jahre schwere Einbußen hinnehmen müssen, so dass Alberto Kunkel, Executive Vice-President Tour Operating and Sales, der auf der ITB (Internationale Tourismusbörse Berlin) mit Vertretern von Tourismus Ras Al Khaimah ins Gespräch kam, entschied, diese Destination mit in das neue Winterprogramm aufzunehmen mit seinem immerwarmen, subtropischen Klima, wie er auf einer Pressekonferenz bekannt gab. Weitere Luxushotels sind im Bau befindlich (Radisson Blu, Mövenpick, Thomas Cook).

Double Tree vermittelt eine Atmosphäre von 1001 Nacht – kleinere Hotelbungalows im arabischen Stil, Palmen überall, weitläufige Poolanlagen mit Kinderspielplätzen, die jedes Kind vergnügt quietschen lassen, inclusive Piratenschiff, denn ehedem waren die Emiratis als Piraten gegen die britischen Besatzer aktiv, so unser Fremdenführer.
Das luxuriöse, arabisch anmutende, großräumige Hotelzimmer verschafft in seinen bequemen, großen Betten süße Träume, bevor es morgens gleich ins Meer vor der Haustüre geht. Wie gut, dass ich erst später den Boden mit einer Schwimmbrille inspizierte – den niedlichen Seesternfamilien, die dort zu Groß und klein am Ufer unter Wasser lagen, hätte ich nicht mehr auf den Kopf und die Füße getreten – noch nie sah ich so viele entzückende Seesterne auf einmal. Auch die kleinen Fischchen waren überhaupt nicht scheu und ließen sich von mir nicht vertreiben – als ob sie spielen wollten! Dann noch eine Runde im verzweigten Pool – der Tag begann sportlich!

Nach einem hervorragenden Frühstück im Hilton-typischen Speisesaal mit allem Komfort und Riesenauswahl (die Anlage hat insgesamt 14 Restaurants, verriet mir eine deutsche Managerin des Hotels – welches hauptsächlich von Deutschen und Briten besucht wird – man spricht auch Deutsch!), könnte es so weitergehen!

Adrenalin pur und Kultur – Tradition und Moderne

„Adrenalin pur“, so will Joe Schröder, Presseattaché von Luxair uns locken – kopfüber von einem 2000 m hohen Berg, verpackt wie ein Hotdog, in der weltweit längsten (Guinessbuch der Rekorde!) Zipline talwärts: Juchhei! Wäre ein Abenteuer wert gewesen – einige unserer munteren Truppe entscheiden sich hierfür. Wir anderen wählen Kultur pur – eine Fahrt in die Altstadt von Ras Al Khaimah (RAK City), einem ehemaligen Fischer- und Piratennest, um einen Eindruck von unseren arabischen Emirati-Gastgebern zu gewinnen. Früher durch eine Stadtmauer und ein Fort gegen Eindringlinge geschützt, können heute noch in traditioneller Bauweise aus Korallenstein errichtete Häuser bewundert werden.
Für Besucher der Altstadt sind die „Sheikh Muhammad bin Salim Road“ und die „Sidroh Street“, die einen malerischen Souk zu bieten hat, besonders interessant.

Das Al Hisn Fort (National Museum Ras al Khaimah)

Das älteste noch erhaltene Gebäude in RAK City (Ras al Khaimah Altstadt) ist das Al Hisn Fort. Das Gebäude, das auf eine recht bewegte Vergangenheit zurückblicken kann, wurde während der persischen Besatzungszeit zwischen 1736 und 1749 erbaut. Aus dieser Zeit ist jedoch lediglich der quadratische Turm übrig geblieben, der links vom Eingang steht und der die Zerstörung der Anlage im Jahr 1819 durch die Engländer überstanden hat.

Das Fort diente der Herrscherfamilie al-Qasimi ab 1948 als Residenz, wurde aber 1960, als Scheich Saqr ibn Muhammad al-Qasimi in einen neuen Palast umzog, zunächst zum Hauptquartier der Polizei und später zu einem Gefängnis umgebaut.

Das Al Hisn Fort ist ein hervorragendes Beispiel für die traditionelle Kombination von Wohngebäuden und Verteidigungsanlagen. Heute kann auch das Innere der Anlage besichtigt werden, da dort das National Museum of Ras al Khaimah (Nationalmuseum) untergebracht ist.

Im Heimatmuseum werden wir mit den harten Überlebensbedingungen im Wüstenstaat konfrontiert – die meiste Fläche besteht aus Wüste! RAK liegt im äußersten Norden der Wüste Rub al-Chali, der größten Sandwüste der Erde! Fotos von Perlenfischern mit gegerbten, von Entbehrungen gezeichneten Gesichtern in Tauchermontur: weiße Leinenanzüge gegen die Quallen, Fingerlinge aus Leder, um die scharfen Muscheln mit einem Spezialmesser öffnen zu können, traditionelle Wohnräume mit Sitzkissenreihen, arabische Gemälde und Zeichnungen, Kalligraphien, antike Holztüren mit Schnitzereien, Utensilien des täglichen Bedarfs und vieles mehr kann in einzelnen (klimatisierten) Räumen (Galerien) bestaunt werden. Weiter geht die Fahrt zur Moschee, die, wie einige von uns bemerken, kein Minarett hat – stattdessen Megaphone, die die Rufe des Muezzins übertragen. Leider dürfen wir sie nicht von innen begehen!
Neben dem sehenswerten Fischereimarkt imponiert der alte Souk, in dem Antiquitäten, landestypische Produkte, oft Kräuter und Gewürze (Safran!) werden hier genauso angeboten wie Silberwaren, Kleidung und all die Dinge, die so tagtäglich gebraucht werden. In einer Art kleiner Mall präsentiert ein Juweliergeschäft neben dem anderen kostbarste, teure Goldgechmeide – für Emirati ein Must! Auch landestypische Kleider für Frauen und Männer sind in zahlreichen, auch luxuriösesten Varianten zu finden!

Das Jebel-Jais-Gebirge (1.934 m) und die längste Zipline der Welt

Die Zipline im Jebel-Jais-Gebirge in Ras Al Khaimah, VAE. © Luxair

Wir begeben uns auf Suche nach unseren Adrenalin-Junkie-KollegInnen, die todesmutig den Flug in die Tiefe suchten. Die Fahrt führt uns durch das einzigartige, mit seinen tiefen Schluchten an den Grand Canyon anmutende Sandsteingebirge, wo besonders deutliche Schichten erkennbar sind. Dieses Gebirge entstand durch Ablagerungen vom ehemaligen Urmeer, welches es vor Urzeiten bedeckte und entstehen ließ. Geologen aus aller Welt reisen an, um hier ihre Forschungen zu erstellen.
Die Emirati wollte aber noch mehr aus ihrem 1.943 m hohen Jebel-Jais-Gebirge machen und haben für diese Zipline extra eine hervorragende Serpentinenstraße in den Felsen hauen lassen. Vorbei an Ziegen, kleinen Raststationen mit Duschen und Toiletten erklimmen wir das Gebirge, auf dessen Spitze außer dem bereits vorhandenen Observatorium noch Hotelanlagen in Planung stehen.

Wir erreichen den Aussichtspunkt, der mit Gastronomie und sanitären Anlagen versehen ist. Von hier aus gibt es eine spektakuläre Aussicht auf die Gebirgsformation, auch mit Ausblick auf das ferne Meer. Gut zu hören ist das flugzeugartige Geräusch der freihängenden Zipliner, die kaum erkennbar binnen drei Minuten am fast nicht zu sehenden Drahtseil 2830 Meter in die Tiefe sausen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 150 km/h! Wanderungen und Mountain-Bike-Touren sind im Hadschar Gebirge möglich – RAK möchte seinen Touristen noch mehr bieten können als Sommer, Sonne, Wind und Meer.

Jeep Safari in der Wüste – Dune Bashing

Eine Wüstensafari, Dune Bashing in Ras Al Khaimah, VAE. © Luxair

Nach einer kurzen Rast mit Stärkung wartet schon der nächste „Brüller“ auf uns. Wer bislang noch an zu niedrigem Adrenalin-Spiegel litt, kann dieses nun locker aufholen: Jeep-Chauffeure in traditionellem Gewand und barfuß warten mit freundlichem Pokerface auf uns, welches nicht verrät, dass eventuell die besagten „K.-tüten“ aus dem Flugzeug besser hätten mitgenommen werden sollen. Es geht in die Wüste, Luft wird aus den Reifen gelassen, um besser im Sand fahren zu können und jetzt kommt eine Fahrt, die jede Achterbahnfahrt glatt im Regen stehen lässt: Kreisch-Alarm der anderen Art! „Mitgehangen, mitgefangen!“ ermutigt mich eine Kollegin, als ich schon darum bitten möchte, lieber ins Hotel zu fahren. Die abgerissenen Haltegriffe im Jeep sprechen Bände – alles Leidensgenossen vor uns, bei denen Angst Berge versetzte! Besonders fies ist es, wenn seitwärts die Dünen heruntergerutscht /gefahren wird. Man denkt, sein letztes Stündlein hätte geschlagen – so kurz vor dem Umschlagen des Jeeps ist das Gefühl. „Wenn Passagieren schlecht wird, halte ich an.“ beruhigt Ahmed, der Chauffeur, der jedoch wenig beruhigend auch während der Fahrt einhändig fährt, während er mit der anderen Hand telefoniert, vorbei an Bäumen auf sandigem, rutschigen Untergrund – Sicherheitsgefühl geht anders!

Sonnenuntergang und Pomp, Duck and Circumstances im Beduinenoase-Wüstencamp

„Heißer Sand und ein Leben in Gefahr“ – der 1960er Jahre-Song von Connie Francis gewinnt hier an Symbolkraft – wem noch nach Singen ist nach so einem Abenteuer!

Endlich in der Beduinenoase angekommen – hätte ich vorher von dem Ausflug der Touroperator gewußt, die Perlentaucher bei der Arbeit begleiten durften – aber es bestand keine Wahl. Sicherlich mehr für „Zimperliesen“ und Sicherheitsbewußte geeignet.

Die Beduinenoase ist genau der Ort, um adrenalingeplagte Nervenkostüme wieder zu erden! Motto: „Lebe einen Tag wie ein Beduine und vergiss den Rest der hektischen Welt in einer ruhigen Oase.“ Es ist ein exklusive Camp, um die arabische Wüste auf eine traditionelle Weise zu erleben, bei der auf Genuss und Luxus nicht verzichtet werden muss.

Eingebettet in zwei der schönsten Dünen Ras Al Khaimahs und umgeben von einer grandiosen Wüstenlandschaft, ist die Beduinenoase ein einzigartiges, verstecktes Juwel der Wüste. Vieles ist hier möglich: Spektakuläre Events, Themenreisen oder Zusammenkünfte mit der Familie und Freunden inclusive Übernachtungen unter dem klaren Sternenhimmel.
Kamele warten geduldig mit ihren Begleitern auf Ausritte – ich reite mit meiner Kamelfreundin Jamela in den Sonnenuntergang – Wüstenschiffe heißen sie, ja, es schaukelt enorm, aber Jamela ist super! Andere KollegInnen haben noch nicht genug Adrenalin im Blut: Quads werden bestiegen und die Dünen erneut rauf und runtergesurft.
Nach dem Sonnenuntergang beginnt das Buffet-Dinner mit Showeinlage mit arabischer Musik, Bauch- und Derwischtanz, Feuerspucker – welch Spektakel unter dem Sternenzelt!

Dubai – Stadt der Superlative

Der Burj-Khalifa-Turm in Dubai, VAE. © Luxair

Am nächsten Tag geht’s in einer zweistündigen Busfahrt in das Emirat und Stadt Dubai, eines der sieben Emirate und größte Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate.

Was soll man den Superlativen, die man ohnehin aus dem Fernsehen kennt, noch hinzufügen – es ist noch gigantischer, wenn man es mit eigenen Augen sieht! Weltweit höchste Zahl an Wolkenkratzern mit über 300 m Höhe und dem höchsten Turm der Erde, Burji Khalifa, 829 m – die Liste der Superlative ließe sich endlos fortführen. Entlang Wolkenkratzer-Alleen fahren wir als allererstes zur riesigen Dubai-Mall (mit 350.000 m² eines der größten Einkaufszentren der Welt), wo auch der Eingang zum Burji Kahlifa ist. Westliche Luxusgeschäfte säumen die klimatisierten Gänge, unter den Abajahs und Hijabs (schwarze, lange Umhüllung der Frauen von Kopf bis Fuß, trägt die Emirati von Welt gerne auch Dior, Chanel und Gucci, so unser Fremdenführer. Auch Miniröcke werden in Dubai neben den traditionellen Gewändern toleriert, arbeiten hier doch Arbeitsmigranten auch aus westlichen Ländern. „Frauen sind in der Regierung, arbeiten als eigenständige Taxifahrerinnen in den sogenannten „Rosa Taxis“ (speziell für Frauen), auch in der U-Bahn gibt es Wagons ausschließlich für Frauen“, plaudert er weiter.

Vorbei geht’s am riesigen, sich über 3 Etagen erstreckenden Aquarium mit 10.000 m³ Seewasser mit 33.000 Seetieren und Fischen u. a. Haie mehrerer Arten, Barsche, Rochen und andere Riffbewohner, Krokodile, Riesenkrabben aber auch Robben und Pinguine, durchwanderbar per 2 m hohem Fußgängertunnel aus Acrylglas (Das Dubai Aquarium und Discovery Center erhielt den Guinness Weltrekord für die größte Acrylglas-Scheibe.) Wo Geld keine Rolle spielt und in flüssiger Form aus dem Boden sprießt, ist das Guiness Buch der Weltrekorde Dauergast.

Obwohl: Abu Dhabi ist mittlerweile das ölreichste Emirat – Dubai sucht nun sein Glück im Tourismus und Wirtschaft.

Wir kommen am Eingang des Burji Khalifa (deutsche Aussprache: Burdsch Chalifa) an. Mit dem weltweit schnellsten Doppeldeckaufzug geht’s in „Nullkommanix“ (10 Meter pro Sekunde (36 km/h) zu einer Aussichtsplattform in der 124. Etage in 452 Metern Höhe, zur welthöchsten (Was sonst?!) Aufzugshaltestelle in 638 Meter Höhe.

Hier kann man Dubai durch Plexiglasscheiben von oben bestaunen – nichts ist unmöglich dank dem aus dem Boden sprudelnden Gold (Öl). Gibt es eigentlich irgendwas in den Emiraten, was nicht im Guiness Buch der Weltrekorde steht?

Man sieht die Wolkenkratzer, die Palm Jumeirah (derzeit einzig zu besichtigende Palmeninsel Dubais), die Weltkarte im Meer, wo die einzelnen Kontinente mit Sandinseln dargestellt sind – Italien soll demnächst zur Herzform werden und ein Hotel für Liebende darauf entstehen.

Die kurze Zeit, die wir in Dubai sind, reicht nicht, um es ganz zu erkunden – eine Stadt, die alles bietet – außer Wäldern, Wiesen, Feldern – es ist ein Wüstenstaat! Dattelplantagen und Oasen sind die grünen Inseln in den Emiraten! Obst und Gemüse muss importiert werden, das Wasser ist zu 90% entsalztes Meerwasser. Ein Kollege spricht das Problem an, was aus der Salzlake des entsalzten Meerwassers wird – es ist in seiner Giftigkeit und Problematik der Endlagerung vergleichbar mit Atommüll.

Misstraue der Idylle, sagte schon der österreichische Künstler André Heller.

Ein Blick auf die Marina von Dubai. © Luxair

Unsere Aufenthaltszeit reicht gerade noch, kurz zum Fotostop am weltberühmten, segelförmigen Strandhotel Burji Al Arab zu fahren (3000 Dollar/Nacht) und zur Dubai Marina, wo Luxusjachten ankern – zum Mieten! Wir speisen in einem Fischrestaurant hoch oben mit Blick auf die Marina mit den umgebenden Hochhäusern – es erinnert an Chicago mit seinen Hochhäusern am grünen Fluss.

Zurück geht’s zum Flughafen RAK – nach einem 7-stündigen Flug (der Jetstream in der Luft verlängert die Flugdauer!) geht es voller Eindrücke von 1001 Nacht nach Luxemburg.

Fazit bleibt – eine Urlaubsdestination der komplett anderen Art! Für „Snowbirds“ aus Europa genau das Richtige im eklig kalten Winter!

Reiseinformationen „Ras Al Khaimah“:

Anreise: Günstig mit Luxair, 6 Stunden Direktflug ab Luxemburg-Flughafen (im Paketpreis mit Luxair-Tours enthalten (eine Woche zum Beispiel ab 699 EUR)

Einreise: Mit mindestens 6 Monate gültigem Reisepass (Kein Visum erforderlich). Verschreibungspflichtige Medikamente benötigen ein ärztliches Attest in Englisch, dass diese Medikamente verordnet und eingenommen werden müssen.

Weiterführende Informationen: unter www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/vereinigtearabischeemirate-node

Reisezeit: Die beste Reisezeit für Ras al Khaimah ist während der Wintermonate sowie Frühjahr und Herbstmonate (Ende Oktober bis Mai)

Reiseveranstalter: beispielsweise www.luxairtours.lu/de/reiseziele/ras-al-khaimah

Unterkunft: familienfreundliche 5-Sterne-Hotel-Ressorts
(s. https://www.luxairtours.lu/de/reiseziele/ras-al-khaimah)

Auskunft zum Reisepaket (auch auf Deutsch): Joe Schroeder, Corporate Communications Manager, Corporate Communication & Marketing Department, Telefon: +352 2456-4133, Fax +352 2456-4605, Mobile +352 621216099, E-Mail: joe.schroeder@luxairgroup.lu, Luxair, Société Luxembourgeoise de Navigation Aérienne S.A., L-2987 Luxembourg, Web: www.luxairgroup.lu

Auskunft zur Reisedestination Ras Al Khaimah: Ras Al Khaimah Tourism Development Authority (RAKTDA) ist erreichbar unter: www.raktda.com and www.rasalkhaimah.ae, www.facebook.com/visitrasalkhaimah, www.youtube.com/visitrasalkhaimah und https://twitter.com/raktourism

Weiterführend Informationen zu Ras Al Khaimah: Rooster, E-Mail: rak@rooster.co.uk oder Neda Carrillo, Director of Corporate Communications & Public Relations, RAKTDA, E-Mail: mediarelations@raktda.com

Anmerkung:

Die Recherche wurde von Luxair und Luxair-Tours (Neue Luxairtours Destination) unterstützt.

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