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Das Dutch Masters in Amsterdam – Gediegene bis coole Appartements an der Keizersgracht

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Das Apartment Herman Brood im Dutch Masters an der Keizersgracht in Amsterdam im Sommer 2016. © 2016, Münzenberg Medien, Foto: Stefan Pribnow

Amsterdam, Niederlande (MaDeRe). Wer in der Hafen- und Hauptstadt der Niederlande geruhen möchte, der sollte das an einer der Grachten tun. Schließlich gilt Amsterdam wegen des Grachtengürtel als Venedig des Nordens. Dieser berühmte Grachtengürtel besteht aus drei Hauptgrachten, der Heren-, Keizers- und Prinsengracht, die zu Beginn des Gouden Eeuw Anfang des 17. Jahrhunderts nach unserer Zeitrechnung entstanden. Sie sind sichelförmig angelegt und erscheinen aus der Vogelperspektive wie ein Halbmond. Die Häuser an den Grachten des Goldenen Zeitalters sind schmal und hoch wie die Ulmen, die vor ihnen wachsen. Einst beherbergten die Bauten die Familien von Kaufleuten und Bankern.

Außenansicht des Dutch Masters an der Amsterdamer Keizersgracht.© 2016, Münzenberg Medien, Foto: Stefan Pribnow
Außenansicht des Dutch Masters an der Amsterdamer Keizersgracht.© 2016, Münzenberg Medien, Foto: Stefan Pribnow

Seit 2010 ist der Grachtengürtel von Amsterdam Teil des UNESCO-Welterbes und zieht jedes Jahr ein paar Millionen Touristen an. Tausende fahren in der Saison täglich mit Hunderten Booten durch die Grachten. Hinzu kommen für Amsterdam noch einmal zwei-, dreitausend Hausboote. Die Stadt der Gräben und Kanäle liegt halt an der Amstel und an der Zuiderzee.

Wer also ein Appartement in der Keizersgracht 580 bezieht, der bettet sich mitten in einem Welterbe und sieht beim Blick aus vordere Fenster Tausende Touristen und Hunderte Boote. Täglich.

Keine Angst, die Fenster im dünnen Dutch Masters Amsterdam, dass man durch eine schwarze Tür betritt, auf den ein schmaler Gang bis zum Fahrstuhl und zur Treppe mit steilen Stufen im hinteren Teil des Grachtenhauses folgt, sind dick. Die Fenster nach hinten gehen zu einem Grachtengarten im Pocket-Park-Format. Die Decke ist nur im Hochparterre so hoch wie in Berliner Altbauten, in den weiteren zwei, drei Etagen wird`s für Lange Kerle knapp.

Cooler Kühlschrank mit Britflag im Apartment Hermann Brod im Dutch Masters in Amsterdam. © 2016, Münzenberg Medien, Foto: Stefan Pribnow
Cooler Kühlschrank mit Britflag im Apartment Hermann Brod im Dutch Masters in Amsterdam. © 2016, Münzenberg Medien, Foto: Stefan Pribnow

Das 1687 errichtete Gebäude ist gut gestaltet, aber jedes Appartement ist anders, nicht alle sind luxuriös anmutend, manche wirken popig und sind peppig, wie das des niederländischen Rockers Hermanus (Herman) Brood, der auch auf der Bühne stand, schrieb und malte und leider 2001 und also viel zu früh starb. Im Appartement des barokken Malers Jan Vermeer van Delft besticht das „Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge“ über dem Bett. Wer`s mag, möge sich dort betten. Neben Vermeer und Brod hängen Künstler wie Karel Appel, Hieronymus Bosch, Frans Hals, Willem de Koning, Piet Mondriaan, Rembrandt van Rijn und – das Van-Gogh-Museum ist ein Kunstmuseum am Museumplein ist fußläufig bequem zu erreichen – der verrückte Vincent, der sich erst ein Ohr abschnitt und dann eine Kugel in den eigenen Körper knallte (mehr zum Thema in dem Beitrag „Das Ohr ist ab und die Pistole ist da„). Zwei Tage später erlag er seinem Leiden.

Die verschieden gestalteten und gut eingerichteten Appartement sind für Kleinbürger nicht günstig.

Dutch Masters Amsterdam
Keizersgracht 580, 1017 EN Amsterdam, The Netherlands

Telefon: +31 (0)20 330 9000
Telefon: +31 (0)6 1020 5504
E-Mail: info@dutch-masters.com
E-Mail: amsterdam@dutch-masters.com

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Die Recherche wurde unterstützt von Dutch Masters Amsterdam.

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